Euregionaler Präventionsraum 1

Bildung regionaler Netzwerke (Euregionale Comprehensive Centers GEGEN Infektionen)
Projektpartner
  • Gesundheitsamt Rhein-Kreis Neuss
  • Klinikum Oldenburg – Institut für Krankenhaushygiene
  • Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG)
  • Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA)
  • Rijksinstituut voor Volksgezondheid en Milieu (RIVM)
  • Universitair Medisch Centrum Groningen (UMCG)
  • Universitätsklinikum Münster (UKM)
  • Universiteit Twente (UT)
Assoziierte Partner
  • European Patients Empowerment for Customised Solutions (EPECS)
  • Gesundheitsamt Kreis Wesel

Das Arbeitspaket 1 „Euregionaler Präventionsraum 1- Bildung regionaler Netzwerke” hat zum Ziel, in den Euregios bereits bestehende Netzwerke auszubauen sowie neue Netzwerke aufzubauen. Es sollen mittels verschiedener Initiativen und Akivitäten regionale und euregionale Kompetenzzentren zur gemeinsamen Eindämmung von Antibiotikaresistenzverbreitung und die damit zusammenhängenden Infektionen errichtet werden. Netzwerke werden auf lokaler aber vor allem auch auf euregionaler Ebene unter Einbezug der Gesundheitsämter, Krankenhäuser, Hausärzte, niedergelassenen Ärzte, Altenheime und des Rettungsdienstes und über die deutsch-niederländische Grenze hinweg errichtet. Dabei is ein wichtiger Bestandteil, dass Netzwerke auch evaluiert werden. Hierfür wird ein (Self)assessment-Tool für bestehende und neue Netzwerke konzeptioniert, wodurch Netzwerkaktiviäten überwacht und verbessert werden können. Die bestehenden EurSafety Qualitäts- und Transparenz-Siegel werden weitergeführt und weiterentwickelt und zusätzlich werden darauf aufbauend neue Qualitätssiegel für euregionale Gesundheitseinrichtungen entwickelt und implementiert. Antibiotic Stewardship (ABS) ist ein zentrales und wichtiges Thema auf Krankenhausebene und soll innerhalb dieses Arbeitspaketes auch auf euregionaler Ebene in Netzwerkform umgesetzt werden. Foren für Austausch und Optimierung der Arbeit sollen für A-Teams (NL) und ABS-Teams (D) veranstaltet werden sowie die Implementierung dieser Konzepte und eines Systems für niedergelassene Ärzte und Apotheker. Metakompetenz in den Fachgebieten der Diagnostiek, Infektionsprävention und Antibiotic Stewarshsip soll außerdem schon in der Ausbildungsphase bei Studierenden medizinischer bzw. medizinnaher Fächer (z.B. Pharmazie) herangebildet werden. Weiterhin soll in Niedersachsen ein Antibiotikaresistenz-Monitoring-Programm für den Veterinärbereich basierend auf ARMIN aufgebaut werden und es sollen regional/euregional Datenerhebungen zum Antibiotikaverbrauch in Krankenhäusern und im Veterinärbereich stattfinden, um diese Ergebnisse mit existierenden Resistenzdaten zu vergleichen.

Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und finanziell unterstützt von |
Het project wordt gefinancierd in het kader van het INTERREG-programma Duitsland-Nederland uitgevoerd en financieel ondersteund door: